Gestritten wird über Nachweise, nicht über den Schaden
Bei Streit über Übergabeschäden geht es selten darum, ob ein Kratzer vorhanden ist. Es geht darum, wann er entstanden ist. Der Nachweis, der das klären würde, besteht meist aus einigen Fotos aus einem dunklen Parkhaus – ohne einheitlichen Winkel, ohne einheitliches Licht, ohne vollständige Erfassung des Fahrzeugs.
Der Fehler passiert bei der Aufnahme, und keine nachgelagerte Analyse rettet ein Foto, das von Anfang an unbrauchbar war.
Was sich bei der Übergabe ändert
Die Aufnahme wird vor Ort geprüft. ImageScope meldet Beleuchtung, Unschärfe, Reflexionen, Kamerawinkel, Abstand und den sichtbaren Fahrzeugbereich. Ein unzureichendes Foto fällt auf, solange Fahrzeug und Kunde noch vor Ort sind.
Das Fahrzeug wird aus dem Bild selbst identifiziert. CarScope liest Kennzeichen und FIN aus und erstellt das Fahrzeugprofil. Das Zustandsprotokoll hängt damit am tatsächlichen Fahrzeug und nicht an dem, was in ein Formular getippt wurde.
Der Zustand wird strukturiert erfasst. DamageScope segmentiert jede sichtbare Schadenstelle pixelgenau und ordnet sie einem von über 30 Außenbauteilen zu. Das Ergebnis ist ein strukturierter Datensatz, kein Fotoalbum.
Warum die Maskierung pro Bauteil hier entscheidend ist
Ein Vergleich pro Foto kann die Frage „Ist das dieselbe Delle?“ nicht beantworten. Ein Vergleich pro Bauteil beantwortet sie. Weil der Schaden pixelgenau maskiert und einem benannten Außenbauteil zugeordnet ist, lässt sich das Rückgabeprotokoll Bauteil für Bauteil dem Übergabeprotokoll gegenüberstellen – und das Ergebnis dieses Abgleichs ist konkret genug, um es einem Kunden vorzulegen.
Operative Wirkung
Der Gewinn liegt nicht in erster Linie in der Erkennungsgenauigkeit. Er liegt darin, dass das Zustandsprotokoll maschinenlesbar, vergleichbar und über Stationen, Fahrer und Lichtverhältnisse hinweg konsistent wird – und genau das macht aus einer subjektiven Diskussion eine Abfrage.