Schadenanalyse
DamageScope
Visuelle Schadenanalyse von Anfang bis Ende. Von der Segmentierung bis zur Reparaturkalkulation.
Das Problem
Nicht die Bewertung kostet Zeit, sondern das Durchsehen der Fotos.
Ein Sachverständiger öffnet den Schadenfall, geht die Fotos einzeln durch und notiert, welche Bauteile beschädigt sind – bevor die eigentliche Beurteilung überhaupt beginnt.
Nichts davon ist Beurteilung, und trotzdem arbeitet kein Sachverständiger wie der andere. Dieselben Fotos ergeben je nach Bearbeiter eine andere Bauteilliste und einen anderen Kostenvoranschlag.
Rein und raus
Fotos hinein, Schadenprotokoll und Kostenvoranschlag heraus.
- Schadenfotos
- Gewöhnliche Handyfotos der Fahrzeugaußenhaut, mehrere Blickwinkel desselben Fahrzeugs.
- Sonst nichts
- Keine Fahrzeugdaten zum Abgleich, keine markierten Bilder, keine Aufnahmevorlage.
- Verorteter Schaden
- Ein Eintrag je Schaden, rückverfolgbar bis zum Polygon auf dem Foto, aus dem er stammt.
- Die Reparaturentscheidung
- Reparatur oder Ersatz für jedes beschädigte Bauteil, mit Methode, Arbeitsstunden, Kostenprognose und Risiko.
- Eine Zusammenfassung in Textform
- Dieselben Befunde als Fließtext, fertig für die Schadenakte.
Aufträge werden übergeben und das Ergebnis später abgeholt; eine vollständige Bewertung erwartet mehrere Fotos desselben Fahrzeugs.
Funktionen
Segmentierung von Außenschäden
Erkennt und maskiert alle sichtbaren Schadenflächen pixelgenau.
Schadenart & Schweregrad
Klassifiziert den Schaden (Delle, Kratzer und weitere) und vergibt objektive Schweregrade.
Entscheidung & Prognose
Liefert Entscheidungen zu Reparatur oder Ersatz, Prognosen der Arbeitskosten und Zusammenfassungen in Textform.
Der schwierige Teil
Das Schwierige ist nicht, eine Delle zu finden.
Das Fahrzeug der Gegenseite
Versichertes Fahrzeug und Fahrzeug der Gegenseite stehen im selben Bild. Ein Schaden, der sich keinem von beiden eindeutig zuordnen lässt, bleibt außen vor – statt auf der Liste des falschen Fahrzeugs zu landen.
Schäden über die Bauteilfuge hinweg
Ein Kratzer zieht sich vom Kotflügel auf die Tür, ein Riss vom Stoßfänger in den Scheinwerfer. Jeder Schaden wird darüber zugeordnet, wie stark seine Fläche das Bauteil überlappt; schwache Zuordnungen werden verworfen.
Ein Schweregrad, der Diskussionen standhält
Fragt man nach einer Einschätzung, wie schlimm eine Delle ist, fällt die Antwort bei jedem Durchlauf anders aus. Hier gilt: diese Schadenart, dieser gemessene Flächenanteil des Bauteils, also diese Stufe.
Wo ein Mensch entscheidet
Es bereitet die Entscheidung vor. Es trifft sie nicht.
Wenn nichts zu sehen war
Das Protokoll unterscheidet, ob kein Schaden gefunden wurde oder ob nicht bewertet werden konnte, und benennt die Fotos, die nicht verwertbar waren.
Es prüft die eigene Darstellung
Die Zusammenfassung in Textform wird Bauteil für Bauteil gegen den Bildbefund abgeglichen; Abweichungen werden ausgewiesen und nicht geglättet.
Sie bestimmen, wo die Automatisierung endet
Jeder Wert trägt seinen eigenen Konfidenzwert. Wo die Grenze zwischen automatisch und geprüft verläuft, entscheiden Sie, nicht wir.
Für wen
Versicherung
Kfz-Schadenteams, die dieselbe Bewertungsqualität in jeder Akte brauchen – nicht nur in einer Stichprobe.
Flotte und Vermietung
Rückgabeprotokolle, in denen jede Schramme ein Bauteil, eine Schweregradstufe und die Arbeitsstunden zur Instandsetzung trägt.
Prüfung und Remarketing
Zustandsprotokolle nach einem einheitlichen Standard, bei denen der Beleg zu jedem Befund am zugehörigen Bild hängt.
Wie es sich einfügt
Beginnen Sie mit einem Workflow, nicht mit der ganzen Plattform.
Fotos übergeben
Übergeben Sie die Bilder eines Schadenfalls per API und holen Sie das Protokoll ab, sobald die Bewertung abgeschlossen ist.
Nach Konfidenz steuern
Setzen Sie den Schwellenwert dort, wo Ihre Risikobereitschaft liegt: eindeutige Akten laufen weiter, Grenzfälle landen mit der jeweiligen Begründung bei einem Menschen.
Das Protokoll aufbewahren
Die Bewertung ist ein strukturierter Datensatz, als Dokument exportierbar, und sie hält fest, nach welchem Klassifikationsschema sie entstanden ist.
Fotos lassen sich einer bestehenden Akte nachreichen und die Bewertung erneut ausführen – ein in Etappen eintreffender Schadenfall bleibt so ein einziges Protokoll.
Häufig gestellte Fragen
Was ist DamageScope?
DamageScope ist der Workflow von Archmir für die Schadenbewertung an Fahrzeugen. Er nimmt Fotos eines beschädigten Fahrzeugs entgegen und liefert einen strukturierten Datensatz: jeder Schaden pixelgenau segmentiert, einem benannten Außenbauteil zugeordnet und im Schweregrad eingestuft, dazu die Entscheidung über Reparatur oder Ersatz, Arbeitsstunden, Kostenprognose und Risiko.
Was muss ich übermitteln?
Gewöhnliche Handyfotos der Fahrzeugaußenhaut, mehrere Blickwinkel desselben Fahrzeugs. Ein Aufnahmeprotokoll, markierte Bilder oder Fahrzeugdaten sind nicht erforderlich.
Ersetzt das den Sachverständigen?
Nein. Es erspart die mechanische Vorarbeit, sodass der Sachverständige ein vorbereitetes Protokoll öffnet statt eines Ordners voller Fotos. Wo Akten automatisch durchlaufen, setzen Sie den Schwellenwert.
Woher weiß ich, dass es stimmt?
Der Schweregrad ergibt sich aus der Schadenart und dem gemessenen Flächenanteil des betroffenen Bauteils – dasselbe Foto führt deshalb jedes Mal zur selben Stufe. Wir veröffentlichen keine Genauigkeitswerte; messen Sie es an bereits regulierten Schadenfällen.
Was leistet es nicht?
Es bewertet die sichtbare Außenhaut. Schäden hinter einem Bauteil werden zur physischen Prüfung vermerkt, nicht bestätigt; Fotos, die zum Auswerten zu schlecht sind, werden gemeldet und nicht auf Verdacht gedeutet.
Wo Sie anfangen
Nehmen Sie einen Stapel bereits bearbeiteter Schadenfälle und vergleichen Sie Protokoll, Arbeitsstunden und Kostenvoranschlag mit dem, was Ihr Sachverständiger geschrieben hat.
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