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Das Problem

Die Akte ist vollständig. Lesen muss sie trotzdem jemand.

Wenn ein Schadenfall beim Sachverständigen ankommt, umfasst die Akte Dutzende Fotos, einen Schadenbericht, eine Police, einen Fahrzeugschein und ein handschriftlich ausgefülltes Formular.

Ein großer Teil dieser Lesearbeit entfällt auf den Abgleich, ob Bilder und Unterlagen zusammenpassen. Danach schreibt jemand das Ergebnis auf: Risiken, Reparaturweg, voraussichtliche Kosten und was noch fehlt.

Rein und raus

Ein Schadenfall, vollständig gelesen und ausformuliert.

Was hineingeht
Eine Schadenakte
Fotos und Unterlagen, so wie sie eingehen – für sich allein oder zusammen mit den Ergebnissen, die die anderen Workflows bereits geliefert haben.
Eine Frage
Alles, was der Prüfer wissen will, dazu jedes Foto und jedes Dokument, das er anhängt.
Was herauskommt
Die gelesene Akte
Schäden, Dokumente, Risiken und Lücken – in der Reihenfolge, die für die Entscheidung zählt.
Widersprüche
Wo Fotos, Analyseergebnisse und Dokumente nicht zusammenpassen, aufgeführt als Punkte zur Prüfung.
Die ausformulierte Bewertung
Gesichert, unsicher und Nachfassen erforderlich – jeweils unter eigener Überschrift, dazu Reparaturweg und voraussichtliche Kosten.

Jede Zeile verweist auf ihren Beleg: das Foto, das Analyseergebnis oder das Feld, aus dem sie stammt.

Funktionen

Multimodales Reasoning

Führt Erkenntnisse aus Dokumenten, Bildern und Metadaten zu einer schlüssigen Bewertung zusammen.

Schaden-Reparatur-Zuordnung

Ermittelt logikbasiert die optimalen Reparaturschritte und schätzt die Arbeitszeit.

Risikomodellierung & Zusammenfassung

Modelliert die Wahrscheinlichkeit mechanischer Risiken und erstellt Expertenzusammenfassungen in natürlicher Sprache.

Der schwierige Teil

Einen Assistenten auf Rohfotos anzusetzen, ist die schwache Variante.

Gemischte Belege, eine Lesart

Fotos, Analyseergebnisse und Unterlagen stimmen selten auf Anhieb überein. Die Arbeit besteht darin, sie zusammenzuhalten und klar zu benennen, was gesichert ist und was offen bleibt.

Gesehen ist nicht belegt

Ein auf dem Foto sichtbarer Schaden und ein pixelgenau belegter Schaden werden getrennt erfasst; weichen beide voneinander ab, steht das in der Akte.

Die Zusammenführung, die niemand machen will

Identität, Aufnahmequalität, Schaden und Dokumente kommen gemeinsam an – samt ihrer Konfidenzwerte. Liegen sie in vier getrennten Antworten vor, bleibt der Abgleich wieder an einem Menschen hängen.

Wo ein Mensch entscheidet

Die Bewertung schreibt das System. Das Urteil bleibt bei Ihnen.

Unsicherheit gehört zur Antwort

Trägt die Beleglage keine Schlussfolgerung, wird das benannt – zusammen mit dem Foto oder dem Feld, das die Frage klären würde.

Die Schwellenwerte setzen Sie

Jedes Ergebnis trägt seinen Konfidenzwert. Eindeutige Akten laufen dadurch von selbst weiter, alle übrigen landen mit der jeweiligen Begründung bei einem Menschen.

Es sagt, wenn es nicht geht

Lässt sich ein Kennzeichen nicht lesen oder ein Dokument nicht bewerten, hält die Akte genau das fest – und nicht eine plausible Vermutung.

Für wen

Versicherung

Kfz-Schadenteams, die die Akte gelesen, die Risiken benannt und eine erste Bewertung geschrieben haben wollen, bevor zugewiesen wird.

Flotte und Vermietung

Übergabe- und Rückgabeakten, geprüft auf die Belege, die ein Streitfall braucht – und auf die Kosten des Schadens.

Prüfung und Remarketing

Ein zweiter Blick auf jedes Zustandsprotokoll, damit der Bericht das Haus mit bereits benannten Lücken verlässt.

Wie es sich einfügt

Beginnen Sie mit einer Akte und bauen Sie den Prozess darum herum.

  1. Akte öffnen

    Die Bewertung liegt bereits vor. Der Dialog setzt an diesem Schadenfall an, mit geladenen Fotos und Analyseergebnissen.

  2. Zeigen und fragen

    Wählen Sie im Bericht einen Schadenbefund oder ein Dokumentenfeld aus und stellen Sie Ihre Frage genau dazu.

  3. Einmal einrichten, in der Konsole

    Legen Sie fest, was eine Akte liefern soll und wie sie durch Ihren Prozess läuft. Danach greift diese Definition bei jedem weiteren Schadenfall – ohne Code und versioniert, damit jede Änderung nachvollziehbar bleibt.

Die Bewertung und der Dialog dahinter bleiben durchsuchbar am Schadenfall, damit eine spätere Prüfung nachvollziehen kann, wie sie zustande kam.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ExpertArch?

ExpertArch ist die Reasoning-Engine von Archmir. Sie liest einen bereits analysierten Schadenfall: die Fotos mit markierten Schäden, die Fahrzeugdaten, die Analyseergebnisse und die extrahierten Dokumentenfelder. Und sie schreibt die Bewertung: was gesichert ist, was unsicher bleibt, die Risiken, den Reparaturweg und die voraussichtlichen Kosten.

Was muss ich übermitteln?

Einen Schadenfall, der die Analyse-Workflows bereits durchlaufen hat. Von dort aus stellen Sie Fragen und können weitere Fotos, ein Dokument oder einen von Ihnen markierten Screenshot anhängen.

Ersetzt das den Sachverständigen?

Nein. Es erspart den Lesedurchgang und den Abgleich, sodass der Sachverständige eine ausformulierte Bewertung öffnet statt eines Ordners. Wo Akten automatisch durchlaufen, setzen Sie den Schwellenwert.

Woher weiß ich, dass es stimmt?

Die Bewertung entsteht aus Ergebnissen, die ihren Beleg und ihren Konfidenzwert mitführen, und sie trennt, was die Akte beweist, von dem, was sie nur nahelegt. Wir veröffentlichen keine Genauigkeitswerte – prüfen Sie es an Ihren eigenen abgeschlossenen Akten.

Was leistet es nicht?

Es bleibt innerhalb eines Schadenfalls: Fragen außerhalb der vorliegenden Akte werden abgelehnt, und es bereitet die Bewertung vor, statt die Entscheidung zu treffen. Wo Akten automatisch durchlaufen, setzen Sie den Schwellenwert.

Wo Sie anfangen

Vergleichsmaßstab ist die Bewertung, die Sie selbst geschrieben hätten – fangen Sie mit einem einzigen Schadenfall an.

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